Sportlich, sportlich

Blick vom Landshuter Haus (Geißkopf im Bayerischen Wald)

Steffi ist dieses Wochenende Betreuerin auf einer Konfirmandenfreizeit der Evangelischen Kirche Regen im Landshuter Haus auf dem Geißkopf. Die Konfirmandenfreizeit begann schon gestern, aber Steffi hatte wegen ihres Praktikums erst ab heute Zeit. Damit sie nicht alleine den Berg hinaufwandern musste, hab ich sie begleitet und dann auch gleich den schweren Rucksack getragen.
Eine Stunde rauf, eine halbe runter, dass sollte sich beim nächsten Wiegetag hoffentlich bemerkbar machen.

Wiegetag – Der vierte

Diese Woche war es nicht so angenehm, auf die Waage zu steigen. ich wusste ja schon vorher, dass ich zu wenig Bewegung, zu viel gefuttert hatte und wieder in meinen alten Rhythmus von bis 3 Uhr am PC sitzen und um 11 Uhr aufstehen verfallen bin. Die Folgen sind dann auch unübersehbar.

4. Wiegetag: 77,7 Kilogramm, somit 400 Gramm mehr als vor sieben Tagen :-(
3. Wiegetag: 77,3 Kilogramm
2. Wiegetag: 78,2 Kilogramm
1. Wiegetag: 78,9 Kilogramm
0. Wiegetag: 80,0 Kilogramm

Steffi und ich werden darum in kürze aufbrechen und eine kleine Geocachingtour machen. Momentan sind zwei kleinere Caches geplant. Mal gucken, ob wir so schnell sind, dass wir später noch einen dritten anhängen können.
Übrigens handelte schon einer meiner ersten Blogeinträge von vor drei Jahren vom Geocachen. Allerdings war mir damals das Cachen wichtiger, als das Bloggen, so ist dann das Blog eingeschlafen.

Mein Geocaching Profil

Vielleicht schreib ich demnächst auf etwas über den letzten Sonntag Abend, den ich in den Donauauen von Kelheim auf der Suche nach dem Nachtcache Inspektor Fox – Tabula rasa verbracht habe.

Wiegetag – Der Zweite

Durch den Berlinausflug verlief die Woche natürlich ganz anders als sonst. Zwar nur ein Mitternachtsmüsli gegessen, aber zwei Tage größtenteils im Auto gesessen und auch sonst nicht unbedingt auf meine Punkte geachtet. Dafür aber fleißig unterwegs gewesen. Die Folge:
78,2 Kilogramm und somit weitere 700 Gramm weniger.

Allerdings muss man berücksichtigen, dass ich in Berlin deutlich weniger als normal getrunken habe. Wirkliche Aussagekraft erreicht das erst mit der nächsten Wiegung.

Wiegetag – der erste

Heute, der erste, offizielle Wiegetag. Ich habe mir diese Woche bis auf eine Ausnahme das Mitternachtsmüsli verkniffen, war 2 mal Walken und 2 mal Radfahren. Dienstag und Mittwoch haben Steffi und ich einen Reistag eingelegt, es gab nur Obst, Gemüse und Reis, keinen Zucker oder Salz. Ziel dabei war das „Entschlacken“.
*Trommelwirbel*
Die Waage zeigte an (*Fanfaren trompeten*): 78,9 Kilogramm

Satte 2,1 1,1 Kilo weniger als vor einer Woche. Um aber ehrlich zu sein, nehme ich dieses Ergebnis nicht ganz ernst, da wird einiges an natürlicher Schwankung drin sein…
Trotzdem, ein erster Schritt ist gemacht.

Pfundepurzeln

Pfundepurzeln, so nennt sich die neue Kategorie, in der ich meinen Abspeckversuch dokumentieren werde.

Trotz eigener Kategorie werde ich hier nicht Post nach Post zu diesem Thema schreiben, aber in ner eigenen Kategorie ist das Thema gut verräumt.

Gestern Abend hab ich mich dann doch noch zu einer Salami Pizza im Vapiano hinreißen lassen und bin damit über den Tag bei 33 Punkten nach dem GewichtsAufpasser Prinzip gelandet (Namen der GewichtsAufpasser verschleiert, ich will mir ja keine Abmahnung einfangen…).
29 Punkte wären mir erlaubt…
Zumindest habe ich mir das Mitternachtsmüsli weggelassen.

Heute hab ich dann, ganz im Sinne des Umweltschutzes die Umwelt davor geschützt, den Nußzopf, der hier noch rum stand, verdauen zu müssen und das selbst übernommen. Wieder 33 statt 29…
Dafür war ich auch heute wieder mit Steffi unterwegs, aber weil ich bei ihrem Tempo nicht richtig ins Schwitzen komme, werden mir dafür nur 2 Punkte angerechnet, die ich zusätzlich Essen dürfte…

Schallgrenze durchbrochen

Nachdem wir seit ein paar Tagen endlich den Sommer haben, den wir uns wünschten, ich aber mit der Temperatur absolut nicht zurecht komme, habe ich mich heute mal auf die Suche nach möglichen Gründen gemacht. Erschreckt habe ich festgestellt, dass sich seit dem heißen Sommer 2003 vor allem eines geändert hat: Mein Gewicht

Die Erkenntnis
Als ich mich auf die Waage stellte zeigte sie an, dass ich die 80 Kilo Grenze erstmalig überschritten habe. Gut, dass es erstmalig war, hat sie natürlich nicht angezeigt, aber nachdem ich mich nur alle paar Monate mal wiege, war es das erste Ma,l dass ich diese beiden Ziffern gemeinsam auf dem Display sah.
Mich bringt das nun in eine verzwickte Situation: Schon seit über 15 Jahren, seit einem meiner ersten Computer also, reden meine Eltern auf mich ein, dass ich mich doch mehr bewegen solle, statt nur immer anderen beim Sporteln zu zu sehen. Anfangs hab ich dies einfach ignoriert und abgewunken. Seit ein paar Jahren schon bildet sich aber ein sichtbares Bäuchlein bei mir aus und doch hat die Waage keinen Ausschlag angezeigt, sie pendelte immer zwischen 74 und 76 Kilo und so begründete ich, dass der Bauch doch nicht beachtenswert sei. Nun aber 80 Kilo. Jetzt helfen keine Ausflüchte mehr.
Der Bauch muss weg! Der Bauch muss weg! (stellt euch das von ein paar tausend Menschen skandiert vor)

Der Vorsatz
Ich will dauerhaft unter die 75 Kilo Grenze, darum muss der Vorsatz etwas über dieses Ziel hinaus gehen: 70 Kilo
Und als Zieldatum soll der 25.02.08 dienen, mein 29ster Geburtstag. Damit habe ich 7 Monate für 10 Kilo, das sollte doch ein Klacks sein!

Der Plan
Als erstes werden schnell und leicht erreichbare Zwischenziele gemacht. In meinem Fall formuliere ich mal 5 Kilo pro drei Monate, um am Ende noch etwas Luft zwecks Weihnachtsspeck zu haben.

Der erste Schritt auf dem Weg ist die Analyse, was ich momentan falsch mache. Bei der Ernährung ist der Fehler immer der Gleiche:
Zuviel und/oder das Falsche.
Da Steffi schon seit längerem sehr bewusst kocht (kaum Öl, keine Sahne, wenig Zucker), kann nur die Menge das Problem sein. Ein Blick auch meinen Speiseplan zeigt schnell, dass zwei Müslis am Tag und dazu Mittag- und Abendessen ein Müsli zu viel sind. Das Mitternachtsmüsli muss entfallen.
Als erste Maßnahme werde ich also versuchen meinen Lebensrhythmus so zu verändern, dass ich früher aufstehe, früher ins Bett gehe und so den Mitternachtshunger umgehe.

Das zweite Problem ist meist mangelnde Bewegung, so auch bei mir. Ergo ist Sport angesagt, um Muskeln aufzubauen, die durch den erhöhten Grundumsatz das Fett wegzufressen. Konkret haben Steffi und ich uns vorgenommen, mindestens 3 mal in der Woche für 45 Minuten Walken zu gehen. Walken deshalb, weil wir dies 45 Minuten lang durchhalten, Steffi das Tempo vorgeben kann und es nichts kostet.

Die dritte mögliche Ursache könnte eine Krankheit sein, wovon ich aber nicht ausgehe, außer ich hätte einen Bandwurm…

Die Umsetzung
Samstag wird Wiegetag, Anfangsgewicht 80 Kilo.
Die ersten 45 Minuten Walken sind erledigt.
Mitternacht ist noch nicht, aber wir gehen jetzt erstmal mit einer Bekannten aus Holland (sie ist Spanierin und hat von München aus in Barcelona Jura studiert…) essen. Abgerechnet wird hinterher…

Tour de France – Packender Radsport

182,5 Kilometer ist die heutige 11te Etappe lang. Eine sogenannte Flachetappe mit nur einer Bergwertung der kleinsten Kategorie. Meist sind diese Etappen relativ langweilig, irgendwann auf den ersten Kilometern bildet sich eine kleine Fluchtgruppe, die dann auf den letzten Kilometern der Etappe durch die Arbeit der Sprint-Teams wieder Eingefangen werden und es kommt zum Massensprint. Manchmal aber sind Flachetappen auch super spannend, weil sich durch taktische Finessen das Renngeschehen schnell ändert, so auch heute.

Zu Beginn der Etappe wie üblich Angriff auf Angriff, bis sich eine Spitzengruppe gebildet hat, die dem Peloton recht war und von diesem ziehen gelassen wurde. Bis Kilometer 85 dauerte es, bis sich eine Fünfergruppe alleine auf den Weg Richtung Montpellier machen durfte. Kaum waren die Ausreißer auf und davon, beruhigte sich das Feld und begann eine Bummelfahrt. Über 7 Minuten „Vorsprung“ erarbeiteten sich die Fünf, bis das Peloton hinter Arles, 70 Kilometer vor dem Ziel, von der Autobahn 45 Richtung Nimes auf die kleinere D572n abbog.
Plötzlich versammelten sich an der Spitze des Hauptfeldes fünf oder sechs Fahrer des Astana-Teams und verschärfte das Tempo. Auf den ersten Blick verwunderlich, so zeigte sich schnell der Hintergedanke. Die D572n führt Richtung Westen, während die A45 Richtung Nordwesten führte. Durch diese Richtungsänderung änderte sich auch der Winkel der Fahrtrichtung zum Wind und zusammen mit der Tempo-Verschärfung führte dies zu einer sogenannten „Windkante“ und somit zu einer Aufsplittung des Pelotons.
Durch diese Taktik konnte Astana den Mitfavoriten Christophe Moreau distanzieren, da dieser mit seiner Mannschaft den Angriff Astanas verschlief. Aber nicht nur das. Das Tempo, dass Astana anschlug, war so hoch, dass die Spitzengruppe auf nur 8 Kilometern rund 2 Minuten ihres Vorsprungs einbüßte und von dem Feld der Favoriten um Astana 35 Kilometer vor dem Ziel geschluckt wurde. Momentan sieht es danach aus, als würde der heutige Etappensieger aus der Spitzengruppe der Favoriten kommen.

Packender Radsport!