Duplicate Content

Aargh!

Zum Relaunch des XXX habe ich diesem ein vernünftiges Impressum mit Datenschutzerklärung spendiert. Natürlich wollte ich alles richtig machen und darum das Rad kein zweites mal erfinden, schließlich gibt es ja auch hier im Blog eine Seite „Impressum und Datenschutz„. Also habe ich einfach den Text von hier kopiert, minimal angepasst und im XXX eingestellt.

Tja, wer erkennts am schnellsten? Das war natürlich eine sau blöde Idee. Die beiden Impress(ume,i,os – je nach Wunsch und persönlicher Vorliebe, siehe Plural von Espresso) sind nahezu identisch und das hat Google auch gemerkt und wegen „Duplicate Content“ eines von beiden aus dem Suchmaschinenindex geworfen. Dummerweise natürlich das Impressum von Marnem.de …
Ich muss mir jetzt überlegen, wie ich dies Problem löse, denn ein Vergleichbares wird sich auch bei Blogsprit und bei Seelenmüll ergeben.

Weiß einer von euch, ob es rechtens wäre, wenn ich vom XXX, Blogsprit und Seelenmüll einfach auf das Impressum von Marnem.de verweise? Ich müsste natürlich ein paar Kleinigkeiten generalisieren, aber das ist ohne weiteres machbar.
[Update: Die mit XXX markierte Domain besitze ich nicht mehr]

studiVZ, eleganz, kostenlos, poppen, nackte, Studentinnen, blasen, Schäuble, Attentat, Kalender, 2008, blowjob

Blog’N’Roll fragt sich, ob die Nutzer Suchmaschinen inzwischen als menschliches Gegenüber ansehen, weil sie Suchanfragen in ganzen Sätzen stellen:

wie macht man herzen im schülervz?

wie kann ich fotos bei schülervz klauen?

wie sicher ich pics von schülervz

Da bin ich fast neidisch, wenn ich diese Suchanfragen sehe. Die zehn häufigsten Suchanfragen, mit denen Nutzer in den letzten 4 Wochen auf meinem Blog landeten lauteten, jeweils verlinkt mit dem zugehörigen Artikel:

1. studivz eleganz 9
2. kostenlos poppen 5
3. nackte studentinnen 10
4. blasen kostenlos 7
5. schäuble attentat 10
6. nackte 97
7. studentinnen kalender 2008 2
8. blowjob kostenlos 18
9. kostenlos blowjob 5
10. „studivz eleganz“ kalender 2008 7

Die Zahl in der zweiten Spalte gibt dabei an auf der wie vielten Position meine Webseite verlinkt war, als sie geklickt wurde. Anscheinend haben also mehrere Nutzer nach „nackte“ gesucht, sich bis zur zehnten Seite durchgekämpft (inzwischen auf Seite 19 abgerutscht…) und dort auf mein Blog geklickt…
Von ganzen Sätzen kann ich da nichts erkennen, erscheint mir eher wie das Gestammel der Lust oder Geilheit. So erklärt sich dann auch der Titel dieses Artikels, denn diese 12 Worte bilden die 10 Suchbegriffe, während 12 Wörter nicht mal für die ersten drei genügen…

An dieser Stelle übrigens einen Gruß an Blog’N’Roll, dessen Blog anscheinend auf dem selben Server wie dieses hier liegt…

Shortcut (24.09.07)

  1. Steuer-Identifikationsnummer verzögert sich: Macht mich nicht traurig, dass sich diese um 3 Monate verzögert, Lebenslange Steuernummer
    kommt später (ZDF)
  2. Bericht über die „Freiheit statt Angst„-Demo in Berlin am Samstag: Ich hatte im Vorfeld nicht darüber berichtet, weil ich Ausschreitungen wie in Rostock befürchtete und keinen Leser in den Hexenkessel schicken wollte, Polizeizugriffe bei Demo gegen den Überwachungsstaat (Heise Newsticker)
  3. Wertvolle Keywords:

    secured loans $62.68
    consolidate student loans $60.25
    find car insurance $58.56
    find car insurance $58.56
    no closing cost refinance $55.44
    no closing cost refinance $55.44
    affordable car insurance quote $53.42
    consolidate student $52.72
    consolidate student $52.72

    Die Dollarangabe zeigt, wieviel pro Klick auf eine entsprechende Google AdSense Anzeige an den Webseitenbetreiber ausgeschüttet wird. Abartig, oder? Nach etwas über 10 Klicks wäre mein Monatseinkommen erreicht…
    via Google AdSense: Mehr als 60$ pro Klick

  4. MyMuesli bietet einen speziellen Service für „Großkunden“ an, nämlich eine „Kleinserien-Produktion„. Ab einer Bestellung von 25 Dosen kann man die Dosen mit Firmenlogo, (personalisierten) Grüßen und/oder einem Weihnachts-Look bestellen.
    Da ich nicht auf 25 Dosen komme, bestelle ich diese Woche erstmal ohne Versandkosten, denn mit der Eingabe des Gutscheincodes
    MYMUESLI-FOR-FRIENDS lassen sich bis Freitag Bestellungen ohne die 3,90 Euro (bzw 4,90 Euro für Österreich) tätigen. Ich habe allerdings zusätzlich den Vorteil, 35 Euro in Gutscheinen vor mir liegen zu haben und damit nach Herzenslust mixen zu können. 20 Euro kommen von den zwei 10 Euro-Gutscheinen für Steffi und mich vom Bloggertreffen und 15 Euro habe ich mir im Packstation-Cup verdient…

How to switch Browsers between Opera and MicroB on the Nokia N800

The Nokia N800 default browser is the Opera. It is a nice and decent browser but still it has some flaws, eg Google Reader is unusable due to it

One alternative to the Opera is the microB, a mozilla based browser with the new Gecko 1.9 layout engine. The MicroB is beta, has some flaws, but still has some advantages over the Opera. Google Reader is fully usuable as it is on your desktop PC, therefor Google Maps is broken, which works on the Opera. Even some multimedia sites for mobiles like the ZDF Mediathek (ZDF is a german TV station) won’t work on the MicroB, but do on the Opera.

Do you want to switch between Opera and MicroB, depending on the website you want to use? Well thats possible and even promised by maemo, the developers of the MicroB, but the „Set Engine“ just doesn’t show up in the browser application menu.

Well, it’s a quite simple task to make this button visible. The basic idea is to edit /home/user/.browser and set hidden=true. Therefor you open your XTerm, start vi and edit the file. If you don’t know how to do this, just follow these instructions:

  1. Surf with the N800 to maemo.org/downloads/product/osso-xterm-advanced, click install and follow the shown instructions. Now you have installed the „X Terminal“ application, which you can find in „Extras„.
  2. Close all browser windows
  3. Start the „X Terminal“ application
  4. Type vi /home/user/.browser. This opens the „.browser“ file in the application „vi„.
  5. Press the hardware button „Escape“ (the on with the curve arrow) once. Then type :i (Shift, then :, then i, without spaces). Now you entered „insert mode“ in „vi„.
  6. Use the harware arrow-keys to navigate to the end of the line hidden=false, delete „false“ with the backspace-key of the virtual keyboard and replace it with „true„.
  7. To save the file press the hardware button „Escape“ once again and type :w! (Shift, then :, then w, then Shift, then !, without spaces).
  8. You can close the „X Terminal“ now and open the browser. At the bottom of the browser application menu is the „Set engine“ button.

To switch beween the browser engines you have to select one of the two engines from the „Set Engine“ menu (MicroB is always highlighted, just because of the alphabetical order), close all browser windows and the next time you’ll open a browser it starts with the selected engine.

Google geht mit der Zeit – in Realtime

Man kann vieles über Google sagen, gutes oder schlechtes, wahres oder falsches und doch bleibt eines immer gleich:
Keine Sau benutzt eine andere Suchmaschine

Ja, es gibt Suchmaschinen neben Google, so zB von Yahoo oder Microsoft, doch eine wirkliche Rolle spielen sie nicht. Auch ich muss ehrlich gestehen nur Google zu verwenden.

Inzwischen ist Google aber mehr als nur eine Suchmaschine. Google hostet Blogs (Blogger.com), Videos (Youtube), Bilder (Picasa). Mit Google lässt sich der eigene Zeitplan (Google Calendar), die eigenen Dokumente (docs.google) und Emails (Gmail) organisieren. Webmaster finanzieren sich über Adsense, werten die Besucher per Analytics aus und buhlen mit adwords um neue Besucher.
Eigentlich kann man den ganzen Tag im Internet unterwegs sein und das Google Imperium nicht eine Minute verlassen müssen.

Trotzdem bildet aber das Suchmaschinengeschäft noch immer das Rückrat und die Grundlage für Googles Erfolg. Dessen Erfolg beruht aber nicht auf dem umfangreichen Angebot Googles, sondern auf der Qualität der Suchergebnisse. Genau hier hatte Google aber lange Zeit ein großes Problem, denn die Nutzer wollten nicht nur ein umfangreiches und werbefreies Angebot an Suchergebnissen, sondern auch noch ein Aktuelles. Schon seid geraumer Zeit hat sich der Zeitraum, den es zwischen der Erzeugung einer neuen Webseite und der Aufnahme in die Google Datenbanken beständig verkürzt, so dass nun neue Artikel innerhalb weniger Minuten gesucht und gefunden werden konnten.

Was war aber eine schnelle Aufnahme in die Datenbank wert, wenn Jahre alte Webseiten in den Suchergebnissen vor der aktuellen zu finden waren? Google hat nun endlich reagiert und bietet seit Donnerstag die Möglichkeit, die Suchanfragen auf neue Artikel aus bestimmten Zeiträumen zu beschränken. Dazu verwendet man die „Advanced search“ und spezifiziert in Zeile vier unter „Date Return web pages first seen in the“ per Drop-Down-box auf der rechten Seite „past 24 hours“ und beschränkt damit die Suche auf Artikel, die in den letzten 24 Stunden neu geschrieben wurden.
Alternativ kann man in der Adressleiste an ein bestehendes Suchergebnis „&as_qdr=d“ anhängen und kommt so auf das gleiche Ergebnis.

Das schöne daran ist nun, dass man sich sehr schnell aktuelle Entwicklungen zu bereits länger existierenden Themen ansehen kann und sich so nicht mehr um vielleicht veraltetes kümmern muss.

via Rivva blog

Vorsicht vor dem Kunden oder: Blogger sollte man nicht verärgern

Gestern Abend bin ich beim Zappen bei „Bully & Rick“ hängengeblieben, einer Comedyshow von Bully Herbig und Rick Kavanian (Bully Parade, Schuh des Manitu). In einem Sketch betritt ein potentieller Kunde einen Schuhladen, der Verkäufer ist sehr zuvorkommend, doch der Kunde verlässt den Laden und schimpft auf den „Schleimer“. Im Rahmen einer Verkäuferschulung wird dem Verkäufer der Satz „Hamma ned“ eingetrichtert. Zurück im Laden begrüsst der Verkäufer den Kunden entsprechend. Zwar flüchtet der Kunde abermals, zumindest ist aber der Chef zufrieden.

Warum ich das erzähle? Dieser Sketch ist aus dem Jahr 2004 und soll sartirisch die „Servicewüste Deutschland“ portraitieren.

Im Jahr 2007 finden sich etliche Leser pro Woche auf dem Artikel PizzaHut Lieferservice- einmal und nie wieder in meinem Blog ein, da Google mich auf Platz 4 bei dem Suchbegriff „PizzaHut Lieferservice“ aufführt. Alleine schon der Artikeltitel im Google-Suchergebnis könnte potentielle Kunden abschrecken, ganz zu schweigen vom Artikel selbst. Numerisch kann ich die Auswirkungen natürlich nicht belegen, ignorieren wird man sie aber kaum können.

Was lernen wir daraus? Der Kunde ist nicht nur König, der Kunde potentiell auch Henker, denn er trägt nicht nur Geld in den Laden, sondern auch die Macht andere Kunden großflächig abzuschrecken. Wenn er denn ein Blogger ist.

Watch out for blogging customers!

Suchmaschinen, Landingsites und Google Reader

Auf der Suche nach Informationen wirft man gerne mal eine Suchmaschine an und befragt sie, ob sie nicht ein paar Webseiten wüsste, die die gewünschten Informationen beinhalten. Oft stößt man dabei auf Blogs und dort nur auf die Startseite oder eine Unterseite, die nichts mit dem gewünschten Thema zu tun hat. Dies kann zB daran liegen, dass die Suchmaschine in dem Moment, in dem sie die Seite untersucht, aus mehreren Artikeln und/oder Kommentaren und/oder Einträgen in den Seitenleisten die Suchwörter extrahiert, diese aber in keinem Causalen Zusammenhang stehen.
Dem kann man Abhilfe schaffen, indem man Suchmaschinenbenutzern etwas andere Inhalte anzeigt, als dem normalen Leser. Dafür gibt zwei praktische WordPress-Plugins:

Zum einen Search-Hilite (Umlaut-Problematik beachten), das die Suchbegriffe auf der Ergebnisseite farblich hervorhebt, damit schneller ersichtlich wird, ob und wo die Suchbegriffe zu finden sind und ob sie in einem Zusammenhang stehen.

Zum anderen Landingsites, das dem Nutzer neben der eigentlichen Seite eine Reihe von Artikeln mit den gesuchten Begriffen anzeigt. So erhöht sich die Chance, dass der Leser auch wirklich einen Artikel findet, der zu seinem Suchbegriff passt. Landingsites wertet dabei den Referrer-Text aus und kann so erkennen, von welcher Suchmaschine der Nutzer kommt, macht aber einen kleinen Fehler, indem es den Google Reader ebenfalls als Suchmaschine bewertet. Da sich im Seitenaufruf von Google Reader-Nutzer keinen Suchbegriff befindet, zeigt Landingsites hier eine Fehlermeldung an. Dies lässt sich vermeiden, indem man eine Zeile Code in das Plugin einbaut:

  1. Öffne die Plugin-Datei, wahlweise lokal mit einem Editor oder einfach aus WordPress heraus mit dem Plugin-Editor.
  2. Suche nach folgender Zeile:
    <strong>if (!isset($_SERVER['HTTP_REFERER']) || ($_SERVER['HTTP_REFERER'] == '')) return false;</strong>
  3. Füge hinter dieser Zeile folgende Zeile Code ein:
    <strong>if(strpos($_SERVER['HTTP_REFERER'],"/reader/view")) return false;</strong>

Die eingefügte Code-Zeile testet nun bei jedem Aufruf des Plugins, ob sich im Referrer-Text des Nutzers „/reader/view“ befindet und falls ja sorgt sie dafür, dass die Landingsite nicht angezeigt wird.
Den Hinweis auf diese Möglichkeit habe ich aus einem Kommentar des ursprünglichen Plugins und zwar von Haje Jan Kamps vom 09.01.07 .

via onSEO