Marnem bei Galileo in der Glotze, leider nur 10 Sekunden

So, ich war grad im Fernsehen. Mit meinem Blog. Geil, oder?

Leider nur 10 Sekunden in einem 11 Minuten Bericht über MyMuesli. Damit sind die Jungs innerhalb der letzten vier Wochen zum zweiten mal im Fernsehen, diesmal auf ProSieben bei Galileo. In dem Bericht wird erzählt, wie die Jungs auf die Idee mit MyMuesli kamen, wie die Müslis gemischt wurden und auch wie sich MyMuesli vermarktet. In diesem Zusammenhang werden auch Blogs als genannt, als Möglichkeit ohne PR-Abteilung und Werbung große Aufmerksamkeit zu bekommen:

Nicht nur, dass die Müsli-Jungs selbst ein Internet-Tagebuch schreiben, in dem sie alle die es lesen wollen darüber updaten, was sie gerade tun, sondern viele Müsli-Freaks posten selbst ihre persönliche Beurteilung des Müslis mit Fotos und Filmchen in Internetblogs , die teilweise mehr Leser haben als eine große Tageszeitung.

Gerade den letzten Teil dieses Satz höre ich im Zusammenhang mit meinem Blog leider viel zu selten, denn dazu wird mein Artikel „Wenn der Postmann zweimal klingelt – ist es MyMuesli-Time“ gezeigt. */me platzt vor Lachen*

Danke an die MyMuesli-Jungs, dass ihr dem Filmteam mein Blog als Beispiel gezeigt habt :-)

Ich hab den Bericht mitgeschnitten und auf Viddler geladen. Ihr finden ihn durch einen Klick auf
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MyMuesli im TV

MyMuesli war gerade im TV beim ARD-Buffet.


MyMuesli.com beim ARD-Buffet

Sorry für das 16:9 Filmchen im 4:3 Format, ich hatte einfach vergessen die schwarzen Balken reinzukodieren :-(

Direkt im Anschluss an die Sendung war promt die MyMuesli-Seite überlastet, besseres Load-Balancing, daran müssen die Jungs noch basteln.

Marnem bei Trackback – Nachtrag

Samstag Abend wurde ich ja von „Trackback, der Sendung mit Spreeblick“ interviewed. Die gesamte Sendung kann man sich als mp3 bei Spreeblick runterladen (ca 70 MB, 77 Minuten), eine Themenübersicht gibts auch, mein Interview gibts in etwa ab Minute 53. Den Wortlaut kann man aber auch nach dem „Weiterlesen“ finden.

Angefangen hat diese Geschichte mit meinem Herbststimmungsartikel von letztem Montag. Freitag Mittag rief mich dann der Moderator Marcus Richter an, fragte mich, ob ich Lust auf ein Interview hätte und worum es denn bei dem „Blogblues“ ginge. Nach dem Vorgespräch war ich dann logischerweise ziemlich aufgekratzt und habe die ganzen Artikel und auch den Großteil der Kommentare zu diesem Thema gelesen und versucht mir ein Bild zu basteln, dass etwas größer als nur mein eigener Artikel war. Gar nicht so einfach.
Am Samstag saß ich dann wie auf Kohlen, starrte auf das Telefon (Oldschool…) wie die Kobra auf die Flöte des Schlangenbeschwörers und als es dann klingelte, wars ganz schnell vorbei. Ich wollte noch Dinge erzählen, dass Blogger zu ihrem Blog eine Beziehung haben, ähnlich der zu einem Lebenspartner und es darum zum natürlichen auf und ab kommt, meine Feeds-fressen-Zeit-These und noch anderes. Hab ich aber einfach vergessen, im Rahmen des Gesprächs. Dafür hat Marcus Richter dann aber auch die typische, letzte Frage zu stellen vergessen: „Was hätten wir dich denn noch fragen sollen?“
Meine Antwort wäre gewesen: „Ab wann die MyMuesli-Jungs mir freiwillig eine MyMuesli-Flatrate spendieren.“
Aber naja, hat nicht sollen sein 😉

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Shortcut (24.09.07)

  1. Steuer-Identifikationsnummer verzögert sich: Macht mich nicht traurig, dass sich diese um 3 Monate verzögert, Lebenslange Steuernummer
    kommt später (ZDF)
  2. Bericht über die „Freiheit statt Angst„-Demo in Berlin am Samstag: Ich hatte im Vorfeld nicht darüber berichtet, weil ich Ausschreitungen wie in Rostock befürchtete und keinen Leser in den Hexenkessel schicken wollte, Polizeizugriffe bei Demo gegen den Überwachungsstaat (Heise Newsticker)
  3. Wertvolle Keywords:

    secured loans $62.68
    consolidate student loans $60.25
    find car insurance $58.56
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    no closing cost refinance $55.44
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    affordable car insurance quote $53.42
    consolidate student $52.72
    consolidate student $52.72

    Die Dollarangabe zeigt, wieviel pro Klick auf eine entsprechende Google AdSense Anzeige an den Webseitenbetreiber ausgeschüttet wird. Abartig, oder? Nach etwas über 10 Klicks wäre mein Monatseinkommen erreicht…
    via Google AdSense: Mehr als 60$ pro Klick

  4. MyMuesli bietet einen speziellen Service für „Großkunden“ an, nämlich eine „Kleinserien-Produktion„. Ab einer Bestellung von 25 Dosen kann man die Dosen mit Firmenlogo, (personalisierten) Grüßen und/oder einem Weihnachts-Look bestellen.
    Da ich nicht auf 25 Dosen komme, bestelle ich diese Woche erstmal ohne Versandkosten, denn mit der Eingabe des Gutscheincodes
    MYMUESLI-FOR-FRIENDS lassen sich bis Freitag Bestellungen ohne die 3,90 Euro (bzw 4,90 Euro für Österreich) tätigen. Ich habe allerdings zusätzlich den Vorteil, 35 Euro in Gutscheinen vor mir liegen zu haben und damit nach Herzenslust mixen zu können. 20 Euro kommen von den zwei 10 Euro-Gutscheinen für Steffi und mich vom Bloggertreffen und 15 Euro habe ich mir im Packstation-Cup verdient…

Ein Müsli und ein Update

Vor mir steht eine schöne Schüssel Blogsprit, anscheinend keine Bananenchips, dafür um so mehr Kokoschips, aber so ist das halt bei dem handgemischten MyMuesli. Jeder Löffel schmeckt anders, Langeweile schmeckt anders.
Und warum gönne ich mir ein Mitternachtsmüsli? Weil mal wieder WordPress Update Tag ist und ich gerade sechs Blogs geupdated habe. 2.2.3 nennt sich die aktuelle Version und sie ist nur ein Sicherheitsupdate. Zwei kritische Sicherheitslücken werden behoben und ein paar unwichtigere Bugs, also ist ein Update Pflicht.

Eigentlich wäre das ganz in Ordnung, wenn, ja wenn nicht für den 24.09 schon die nächste Version terminiert wäre. Dann soll die Version 2.3 erscheinen, die als großes Feature Tagging in den Kern des CMS integrieren soll und dafür einiges an Aufregung erzeugt, weil eine ganze Reihe an Addons den Versionssprung nicht mitmachen werden…
Dass der Traum einer guten Bewertung beim Designministerium dürfte dann ausgeträumt sein, wenn man die Tagcloud aktiviert hat…

Bloggertreffen in München

So, ich bin gerade von einem Bloggertreffen hier in München heim gekommen. Die Idee hatte Robert, organisiert wurde es von der Wissenswerkstatt und alle Anwesenden stehen auf dieser Liste. Natürlich sind wieder ein paar angemeldete nicht erschienen, aber auch so war der reservierte Bereich mehr als voll und es gab viele interessante Gespräche.

Vertreten waren Startupper, ein bloggender Journalist, ein PRler, ein Blogleser und allerlei Menschen, die Haupt-, Neben- oder Überhauptnicht-beruflich bloggen.
Ich habe mit den Gründern von ShareWise über virale Marketing-Ideen gesprochen, mit dem Waldorfpatrioten über die Waldorfschule und CatContent, dem an der VHS lehrenden Journalisten, dessen Namen ich leider vergessen habe, über „Nordschwabing“ aka Milbertshofen, cdv und den Mymuesli Jungs darüber, wie großartig der Start von Mymuesli lief und mit Robert über Frauen und das Nokia N800 Internet Tablet.

Steffi und ich trudelten kurz nach 19:30 beim „Rumpler“ ein, wo schon 15 Leute saßen. Schnell kam ich mit den ShareWise Gründern und dem Journalisten ins Gespräch.
ShareWise ist eine Ranking Plattform, auf der es um Aktien, Aktienanalysen und Anlagetipps geht. Das Problem bei Anlagetipps ist ja, dass man nie weiß, ob der Tipp vertrauenswürdig ist und wie gut die Tipps des Tippgebers sind. Auf ShareWise werden nun Anlagetipps mit dem tatsächlichen Aktienkurs verglichen, so dass ein Ranking über die Qualität der Tipps berechnet werden kann. Hier gab es einige interessante Ideen, was dabei alles beachtet werden müsste (ok, ich hatte Ideen und die beiden mussten es sich anhören) und ob ein Affe oder besser eine Blondine als pfeilwerfender Referenzmaßstab geeignet wäre.
Irgendwann holte ich das N800 heraus, führte es vor und ließ damit spielen. Es würde mich nicht wundern, wenn demnächst einige Blogger mehr damit herumlaufen würden (Und ganz besonders, wenn sie es über diesen Link bei Amazon kauften 😉 ).

Die MyMuesli Jungs haben mir auch, wie versprochen eine Dose Blogsprit mitgebracht, so dass ich in den nächsten Wochen wieder was zum Genießen habe. Mich hat dann doch ziemlich überrascht, wieviele der Anwesenden von MyMuesli noch nichts gehört hatten. Ich konnte den Jungs einige interessante Details entlocken, so zb dass die Müsli-Zutaten Just-in-Time geliefert werden (2-3 mal die Woche), auch die Basismischungen von Hand gemischt werden oder aber, dass die Startinvestitionen im mittleren fünfstelligen Bereich lagen. cdv war besonders überrascht, dass MyMuesli es gleich am ersten Tag geschafft hatte, im Ticker der dpa eine Meldung unterzubringen. Weniger überraschte ihn, dass in den Wochen nach dem Start wöchentlich 2-3 PR-Agenturen anriefen und MyMuesli als Kunden gewinnen wollten. Hubsi meinte aber, dass diese sich wohl eher mit dem fulminanten Start brüsten wollen würden, als einen wirklichen Kick auf den Erfolg setzen zu können. Max erzählte, dass sie vor lauter Ideen nicht wüssten, wie sie nun am besten weiter machen sollten. Zuerst all die Ideen auf der Webseite realisieren oder zuerst den internationalen Markt (mit Anfragen aus der ganzen welt, zB Kuweit) zu bedienen…

Robert war viel zu sehr in das Gespräch mit Steffi vertieft, als dass ich groß stören wollte. Allerdings habe ich dann doch irgendwann das N800 auf den Tisch geworfen und auch er war von dem Gerät begeistert.
Dies galt aber nicht für alle, vor allem dass das N800 KEIN Handy ist, wurde dem Gerät angekreidet. Diesen „Nachteil“ hat das iPhone nicht, dass der Waldorfpatriot aus den USA mitgebracht hatte. Leider war ich viel zu sehr damit beschäftigt, das N800 herum zu zeigen und habe die Chance das iPhone zu testen verstreichen lassen. Vor allem nachdem der Apple iPod Touch, mit WLAN aber ohne GSM oder UMTS, gerade erst vorgestellt wurde und dieser die GUI mit dem iPhone teilt. Allerdings stellen sowohl das iPhone, als auch der iPod mit ihren 480×320 Pixel Displays zum surfen nicht mal halb soviel Pixel wie das N800 mit seinem 800×480 Pixel Display dar.

Um kurz vor zwölf verabschiedeten Steffi und ich uns dann. Wir hatten einen tollen Abend, ich hab mal wieder viel zu viel gesabbelt, aber das ist nicht bös gemeint. Ich bin ja auch im Blog immer sehr mitteilsam…

Angekommen in der Wirklichkeit…

…ist ein Internet-Unternehmen, wenn zwei Ende vierzig-jährige an einem Montagabend um 18:00 am Hohenzollernplatz in München im Cafe sitzen und sich über das Unternehmen unterhalten. Zumindest, wenn sie beides keine Anzugträger sind.
Heute passiert, drei mal dürft ihr raten, welches Unternehmen gemeint ist und Nein, ich bekomme immer noch kein Geld von ihnen für die regelmäßige Nennung. Ich bin bloß neidisch darauf, dass mir die Geschäftsidee nicht kam.

By the way werde ich wohl ähnlich über Thoof sprechen, wenn es hält, was es verspricht. Thoof ist bereits in der public invite Beta, während ich für die selbe Idee gerademal mitten in der Planungs- und Preimplementierungsphase stecke. *seufz*