Shortcut (30.10.07)

  1. Wong.de: Ich wollte doch nur Wongen und dann lacht mich da ein verkleidetes Karate-Baby an…
  2. UNO fordert Schließung von Guantanamo: Leider ist die Überschrift nicht wahr, denn nicht die UNO, sondern nur „UNO-Beobachter für Menschenrechte im Kampf gegen den Terrorismus Martin Scheinin“ fordern dies. Der deutsche Titel Scheinins klingt schon blöd, der Englische aber noch mehr…
    „United Nations Special Rapporteur on the Protection and Promotion of Human Rights and Fundamental Freedoms while Countering Terrorism“
  3. „Neue Juristische Wochenschrift“: die Beilage Schäuble: Lesenswert, via Schnüffelblog
  4. Internet wird für Terroristen immer wichtiger: Und für den Rest der Menschheit ebenfalls…
  5. Über die (scheinbaren) Vorteile von Videoüberwachung: Irgendwie erinnert mich die Geschichte an die Erzählungen aus der Ersatzdienskommission, bei der der zukünftige Zivi gefragt wurde, wie er reagieren würde, falls seine Freundin vor seinen Augen mit einer Vergewaltigung bedroht wäre
  6. Provinzcowboywillkür gegen Jungvermählte: Über den Überfall einer Polizeitruppe auf ein „orientalisch aussehendes Pärchen ‚im Dunkeln‘ ohne Auto“.
  7. StudiVZ: Ich bin Draussen!: Ein Erleuchteter mehr
  8. Mit Nummern wird der Staat gemacht: Über die Entstehung und die Hintergründe von Hausnummern und deren Auswirkung auf Staatsgebilde
  9. N810 contest now open internationally!: Nokia N810 Giveaway Contest open for international participants

Feedback an Lieblnk

Erik von Lieblnk bittet die Lieblnk-Nutzer um Feedback.
Hier meine Ideen:

Was braucht Lieblnk?

Ein klarer kommuniziertes Konzept und viel mehr Nutzer.

Klarer kommuniziertes Konzept: Lieblnk muss klarer machen, was sie mit mit Blogperle meinen. Sind damit Alltagsgeschichten gemeint oder nur Prosa, tagesaktuelles Geschehen oder kann auch Politik dazu gehören?

Mein Konzept-Vorschlag

Blogperlen sind Texte über (fast) jedes Thema, die wie Perlen glitzern und glänzen. Perlen entstehen nicht über Nacht, sondern in einem längeren Zeitraum, weshalb Blogperlen kein tagesaktuelles Geschehen beschreiben können. Außerdem glänzt eine Blogperle auch noch nach Wochen, weshalb ein als Blogperle eingereichter Artikel mindestens 48 Stunden alt sein muss, wenn er eingestellt werden darf.

Somit wäre klar gestellt, dass eben fast alles eine Blogperle sein kann, aber eben keine Paris Hilton Geschichten. Außerdem geht es um langfristige Geschichten und nicht um den x-ten Leser-Werbe-Versuch.

Mehr Nutzer

Es gibt zwei Arten von potentiellen Lieblnk-Lesern: Blogger und Blogleser.
Jeder Blogger ist zwar auch Blogleser, als Blogger will er aber zusätzlich seine Texte bewerben und muss darum zusätzlich zum Blogleserdasein anders angesprochen werden.

Für Blogleser sollte Lieblnk interessante Texte bieten, auf die der Leser sonst nicht gestoßen wäre.

5 „heiße“, 5 zufällige und 5 alte Schätze auf der Startseite

Mein Tipp: Auf der Startseite werden die 5-10 „heißesten“ Artikel der letzten 72 Stunden gezeigt, 5 random Texte die mehr als 3 Votes und keine Buries haben und weitere 5 Artikel aus den TOP 5% aller Lieblnk Artikel ever. So dass der Leser auf den ersten Blick die neuen Texte entdecken kann, aber auch alte Schätze finden (denn wer blättert schon ernsthaft von der Startseite weg??).
Um übersichtlicher zu werden, würde ich die Zahl der Texte im Upcomming reduzieren. Texte, die nach 48 Stunden weniger als 4 Votes haben, sollten komplett raus fliegen. Nach sieben Tagen fallen alle Texte aus der Upcommingliste, bleiben aber wegen der Random-Liste auf der Startseite noch im System.

Um für Blogger interessant zu sein, muss Lieblnk den Bloggern Leser bringen. Wie wäre es also mit einem Counterbutton, der anzeigt wie viele Lieblknks ein Blog schon kassiert hat? Oder gar mit einem Feed mit den meistgevoteten Artikeln von ihm? Diesen Feed könnte er dann evtl als Widget in sein Blog einbauen.

Als Promotionaktion wäre es cool, wenn Lieblnk für jeden Link, den ein Blogger auf Lieblnk setzt ein Vote auf einen zufälligen Text von ihm bekäme. So würde sich konstante Berichterstattung über Lieblnk für den Blogger lohnen und würde Lieblnk immer wieder in Erinnerung rufen.

PS: Ihr könnt diesen und die anderen artikel einfach „lieblinken“, indem ihr auf den grünen Knopf hier drückt und Lieblnk anklickt.

Blogperlen bei Lieblnk – [Update]

Ich hab grad mal wieder bei Lieblnk vorbeigeguckt, einer digg ähnlichen Social bookmarking Dienst. Im Gegensatz zu digg, das von englischsprachigen Artikeln dominiert wird finden sich dort nur deutsche Artikel. Im Gegensatz zu Yigg und webnews finden sich auf Lieblnk keine lustigen Videos, Problogger-Tipps oder ähnlicher Spam, denn Ziel ist es hier sogenannte Blogperlen zu entdecken, also besonders schöne und gute Artikel. Um dies zu gewährleisten wurden im ersten Schritt alle „A-List-Blogger“ von Lieblnk ausgeschlossen. Wohl gemerkt, Lieblnk wurde von einem A-List-Blogger mit-„erfunden“.

Bei Lieblnk bin ich auf den Artikel Lektüre in Bus und Bahn gestoßen, lohnt sich echt diesen zu lesen.

[Update:]
Wer will kann Lieblnk einfach beim Share-This plugin integrieren. Einfach das Plugin bearbeiten und folgendes hinzufügen:
, 'lieblnk' => array( 'name' => 'Lieblnk' , 'url' => 'http://www.lieblnk.de/submit?url={url}&title={title}' )

Psychoanalytische Betrachtung neuer elektronischer Medien

Interessante Überschrift für einen Artikel in meinem Blog, oder? Dieser Titel rührt von einem Treffen Niederbayerischer und Oberpfälzer Psychoanalytiker her, denn eine Session soll sich mit genau diesem Thema befassen. Die Idee dazu kommt von meinem Vater und wirft einige interessante Fragen auf, so zB in wie weit wir uns verändern durch die Benutzung „neuer elektronischer Medien“.
Ich höre schon wieder die Rufe „Überhaupt nicht“ oder „Nur zum Besseren“, aber gehen wir mal weg von dem Vorurteil, dass dem Internet und uns Nutzern wieder mal psychische Störungen vorgeworfen werden sollen, sondern betrachten dieses Thema mal ernsthaft.

Was hat sich verändert?

Vor 25 Jahren versuchte die Bundesrepublik Deutschland eine Volkszählung durch zu führen und wurde heftig kritisiert und sogar verklagt. Heute ist es gang und gäbe einen Teil der damals nur unter Protest „gestandenen“ Information ungeschützt ins Netz zu stellen (Social networks). Aber nicht nur „verwertbare“ Informationen, sondern sogar intime Gefühle (zB in Blogs), Teile des Tagesablaufs (zB in Twitter) oder familiäre Fotos (zB Flickr) werden der Weltöffentlichkeit präsentiert. Was hat sich hier verändert und in wie weit sind die „elektronischen Medien“ daran Schuld?

Was ist die Motivation der Nutzer?

Eine weitere Frage ist, aus welcher Motivation heraus an Web2.0 Diensten mitgearbeitet wird. Warum stellen Menschen Fotos und Videos von sich ins Netz? Warum tun sie dies nicht nur in einem zB Passwort geschützten Umfeld, sondern für jeden einsehbar? Welche Folgen kann das für die Nutzer haben, welche psychischen Probleme daraus erwachsen und was ist der nächste Schritt?

Ich persönlich finde es auch äusserst spannend, dass das Netz nun offensichtlich nicht nur bei den Nutzern angekommen ist die in den Monitor hineingucken, sondern auch bei denen, die sich nur für den Mensch davor interessieren und das Internet durch die Psyche der Nutzer zu betrachten versuchen.

Rivva – Der Nachrichtenstrom

Startseite von Rivva.de

Das Internet ist nahezu unbegrenzt groß. Schon von Anfang an war es schwer sich zu orientieren und zu finden, was wichtig und interessant ist. Anfangs gab es Linklisten, dann kamen Verzeichnisse und Webringe auf, bis schließlich die Suchmaschinen das Netz zu durchsuchen begannen.

Für statische Webseiten oder Webseiten mit sich kaum ändernden Inhalten sind Suchmaschinen das optimale Mittel der Wahl, denn sie kennen einen Großteil des Internets und können dementsprechend passende Suchergebnisse anzeigen. Blogs, äußerst dynamische Webseiten also, sind mit den gängigen Suchmaschinen nur schwer zu erfassen. Die Inhalte ändern sich sehr oft, sind oft nur tagesaktuell interessant und ihre Relevanz ergibt sich nicht nur aus der Anzahl der Verlinkungen, sondern auch aus dem Zeitlichen Ablauf. Im deutschsprachigen Raum sind wir in der komfortablen Situation, dass es eine Suchmaschine gibt, die die passende Antwort hat: Rivva

Vorbild für Rivva ist das US-Amerikanische Techmeme. Die Idee, die dahinter steckt ist einfach. Ein Programm surft durch die Blogosphäre und wertet aktuelle Artikel aus, sieht sich die Verlinkungen an und errechnet daraus ein Ranking, dass die aktuelle Relevanz des Themas für die Blogosphäre wiederspiegelt.

Auf der Startseite von Rivva findet man einen Anriss des Artikels mit einem Hinweis darauf, welche anderen Blogs über diesen Artikel berichten und welche Blogs über verwandte Themen berichten. Rund 30 Themen werden so präsentiert, die man locker in 2 Minuten überfliegen kann und so schnell ein Gefühl dafür bekommt, was gerade wichtig zu sein scheint und wo man mehr über das Thema erfährt.

Keine Werbung, kein „Double Conent“ auf Rivva.de

Besonders Bemerkenswert finde ich den Umgang von Frank Westphal, dem Kopf hinter Rivva, mit der Community. Auf Rivva findet man keine Werbung und nachdem Befürchtungen aufkamen, dass Google die Artikelanrisse als „Double Content“ werten könnte, hat er dafür gesorgt, dass Google die Anrisse nicht mehr indiziert. Gerade letzteres ist ein mutiger Schritt, bedeutet dies doch auch, dass Google Rivva nicht mehr als Suchergebnis aufführen wird, wenn ein Nutzer nach Artikelthemen suchen. Somit dokumentiert Frank Westphal, dass Rivva eine reine Dienstleistung für die Blogosphäre ist.

Nutzt Rivva.de, es lohnt sich

Webhoster, PHP und Sicherheitslücken

Vor rund 15 Jahren wurde das, was die meisten heute als „Internet“ bezeichnen würden, erfunden:
Browser, die Grafiken anzeigen konnten

Seit dieser Zeit werden Computer mehr und mehr vernetzt und somit anfälliger für Sicherheitslücken in Software. Niemand würde meinen Computer mit einem Virus verseuchen, wenn er nicht im Internet hinge. Software zu Updaten oder neue Versionen einzuspielen, weil Sicherheitslücken gefunden wurden, ist inzwischen ein alltäglicher Vorgang. Eine Software, die dabei aber kaum jemand beachtet, ist PHP.

Was ist PHP?

PHP ist die Skriptsprache, die euer Blog zum Laufen bringt, die Sprache, mit der WordPress, die Plugins und auch die Themes programmiert werden. Aber auch Serendipity, Joomla, vBulletin oder PHPBB sind nur PHP Skripte. Fast alles, was sich Web2.0 nennt basiert an irgend einer Stelle auf PHP und doch widmet man PHP meist keine Aufmerksamkeit.

Aktuell ist PHP 4.4.7 und 5.2.4

In der Regel wird man auf seinem Webserver entweder PHP 4 oder PHP 5 finden, von beiden gibt es diversen Versionsnummern, aktuell sind 4.4.7 und 5.2.4 , meist wird man aber auf veraltete Versionen stoßen, die mit haufenweisen Sicherheitslücken bestückt sind.
PHP 4 ist noch dazu konzeptionell total veraltet, wurde PHP 4.0 doch schon im Jahre 2000 veröffentlicht. Dies ist auch der Grund, warum der Support für PHP 4 zum Jahresende eingestellt wird. Trotzdem benutzen noch fast 80% aller Webangebote PHP 4, wie nexen.net herausgefunden hat. Der Grund dürfte sein, dass die meisten Applikationen PHP 4 unterstützen und manche nicht kompatibel zu PHP 5 sind, weshalb die Hoster PHP 4 installieren und im Gegenzug damit die Entwickler nicht den Druck verspüren, ihre Anwendungen auf PHP5 zu portieren…
Wordpress, wie viele andere große Anwendungen sind aber inzwischen PHP 5 kompatibel.

Wie finde ich heraus, welche PHP-Version mein Hoster einsetzt?

Mit dem PHP-Befehl phpinfo() wird der PHP Interpreter angewiesen, Systeminformationen über die PHP-Konfiguration anzuzeigen. Ladet einfach die info.php.txt (Nach dem Herunterladen das .txt einfach löschen) und kopiert sie auf euren Webserver. Ruft die Datei auf (zB http://www.mydomain.de/info.php ) und schon seht ihr, welche Version verwendet wird. Löscht aber anschließend die Datei wieder von eurem Webserver, böse Jungs können aus diesen Informationen nämlich einfach erkennen, an welchen Sicherheitslücken sie ansetzen können.

Was kann ich tun, wenn mein Webhoster PHP 4 einsetzt?

Im Gegensatz zu der Blogsoftware gehört das PHP-System zu den Systemdateien und kann darum vom Nutzer nicht einfach ausgetauscht werden, oft bieten die Hoster aber beide PHP Versionen an und der Nutzer kann die Versionen umstellen.
Verwendet euer Hoster noch PHP 4, dann durchsucht mal seine FAQs, so fand ich in den FAQs meines Webhosters 1blu,de nach der Suche mit dem Begriff „PHP5“ eine Anleitung, wie ich ganz einfach von PHP4 auf PHP5 umsteigen kann. Bei Goneo.de kann man die Umstellung einfach im Kundencenter vornehmen.

Was kann ich tun, wenn mein Webhoster veraltete Versionen einsetzt?

Direkt kann man, wie erwähnt, das PHP-System nicht upgraden. Veröffentlichen, wie veraltet die verwendete Version ist, möchte man aus Sicherheitsgründen auch nicht. Somit bleibt einem nichts anderes zu tun, als an den Support des Webhosters zu schreiben und um ein Upgrade bitten und eventuell mit Kündigung zu drohen.

Anregung via sw-guide

Noob sein ist nervig

Nachdem ich gestern feststellen musste, dass viele das Nokia N800 noch nicht kennen, habe ich mich heute hingesetzt und ein Video über das N800 gedreht. Ohne passende Ausrüstung und ohne Erfahrung, war das eine ganz schöne Frickelei. Kein Wunder, bin ich ja Noob in dem Bereich.

Jetzt hab ich das Video fertig, es waren mehrere Versuche nötig, bis ich einigermaßen ohne Fehler uns Verhaspler erzählt hatte, was ich erzählen wollte und stelle nun fest, dass das Video knapp 20 Minuten lang, 500 MB schwer und damit viel zu groß für die gängigen Videoplattformen ist…
Ich guck mal, ob ich es auf Viddler bekomme, ansonsten muss ich mir überlegen, wie ich die Themen aufspalte und in einzelne Videos zerlege.

Ich hasse es Noob zu sein.