Begrifflichkeit: Manager

Manager sind zur Zeit in aller Munde. Sie sind Steuerhinterzieher, Arbeitsplatzvernichter und Verzocken gerne Staatsknete. Aber Manager sind noch viel mehr, denn wie lautet heute das Top-Thema bei N24: „Razzia bei Reichen“

Ein Manager ist eine Führungskraft in einem wirtschaftlichen Unternehmen. Betriebswirtschaftlich leitet und verantwortet er Geschäfte, Finanzen, Personalwesen und Planungen einer wirtschaftlichen Organisation. Bei Kapitalgesellschaften ist die Trennung zwischen Unternehmer und bestelltem Manager besonders deutlich, wobei immer vom Manager auch unternehmerisches Handeln verlangt wird.
(Wikipedia)

Vor 50 Jahren hätte man einen Manager wohl noch Verwalter genannt, aber welcher BWLer würde sich mit einer solch schnöden Aufgabenbeschreibung zufriedengeben?

Ganz schön abgefahren

Abgefahrener Reifen

Über die PIN-Group, dieses Pleiteunternehmen aus dem Hause Springer, habe ich neulich schon geschrieben.
Wenn ich mir aber die Reifen dieses PIN-Fahrrads ansehe, dann sehe ich neben den finanziellen auch noch versicherungstechnische Probleme auf PIN zu kommen, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass man das noch als Verkehrstauglich bezeichnen kann.
Ich möchte mir garnicht ausmalen, wie es diesem Briefausträger ergangen wäre, wenn der Winter richtig schön Schnee und vor allem Eis zu bieten gehabt hätte…

Shoppero – Eine Deutsche Erfolgsgeschichte! Oder etwa nicht?

Shoppero goes Facebook – ist das nicht eine tolle Nachricht für die Journalisten aus der Wirtschaftsredaktion? Auf den ersten Blick – Bewertungsids von 1 111 117, also über 1 Mio, eine mit über 2000 Nutzern gefüllte Datenbank und jetzt auch noch Facebook. Das muss doch ein Erfolg sein, oder?
Andererseits… Warum sind da so viele Nutzer mit 0 Bewertungen und keine mit über 1000? Schließlich müsste jeder Nutzer 500 Bewertungen abgegeben haben, um auf die 1 Mio zu kommen! Aber halt, den Nutzernamen habe ich doch schon unter einem anderen Buchstaben in der Usertabelle gesehen. Hier ist doch was faul?!?

Von wo stinkt der Fisch? Von Norden her!

Am 3.Mai, vor 110 Tagen also, öffnete mit Shoppero eine Todgeburt Abmahnfalle tolle Klitsche in Hamburg, die angeblich dem LongTail Geld bringen soll. Vor 55 Tagen beschäftigte sich F!XMBR schon einmal mit den Userdaten von Shoppero und kam zu folgendem Ergebnis:
In 55 Tagen 604 Bewertungen („Produktvorstellungen“) von 131 Usern.

Nachdem Shoppero vor knapp 6 Wochen seine Pforten für den Englischen Marktöffnete, mit dem heutigen Facebook-Application-Start und 55 Tage nach F!XMBRs Analyse ists mal wieder an der Zeit, sich Shoppero anzusehen.

Die Produktbewertungen

Das wichtigste für diese Social Commerce Plattform dürften wohl die Bewertungen sein, darum gilt ihnen meine erste Recherche. Sieht man sie die URLs der Produktbewertungen an, so fällt die BertungsID von 111xxxx auf. Bisher sind also maximal 9999 Produktbewertungen eingegangen. Mit etwas Zahlenspielerei kommt man auf die 1111117 als niedrigste ID, hinter der sich ein Produkt versteckt. Mit der gleichen Technik habe ich am 20.08.2007 gegen 19 Uhr die ID 1112512 als höchste ID ermittelt. Dies lässt auf 1395 Produktbewertungen schließen. Wohlgemerkt, 1395 insgesamt im deutsch- und englischsprachigen Raum.
Dies sind entspricht einem Wachstum von 130% in den letzten 55 Tagen. Das Wachstum hat sich also nur minimal beschleunigt. Statt 11 Beiträgen pro Tagen wurden in den letzten 55 Tagen im Schnitt 14,4 Beiträge pro Tag geschrieben…

Die Nutzerzahl

F!XMBR gibt für die ersten 604 Beiträge 131 Nutzer an. Dies entspricht 4,6 Beiträgen je Nutzer.
Bei der Ermittlung der Userzahlen gibt es (inzwischen) ein Problem, da ich nirgends Hinweise auf die UserIDs entdecken konnte. Mir blieb so nichts weiter übrig, als die User in der Alphabetisch sortierten „Shopperos“ Übersicht per Hand zu zählen. Lustigerweise versucht Shoppero auch hier wieder zu verschleiern, so sehr es geht. Konkret hat jeder Shoppero mindestens drei Namen:
Seinen Vor-, Nach- und Nutzernamen.
Die „Shopperos“ Übersicht ist nach den Anfangsbuchstaben dieser drei Namen sortiert, der Nutzer „Korbinian Schoder, Marnem“, wäre also unter K, S und M zu finden, Steffi nach unserer Hochzeit hingegen nur unter S („Stefanie Schoder, Schülerschreck“).
Ich gehe davon aus, dass bei den meisten maximal 2 der 3 Anfangsbuchstaben übereinstimmen und bei vielen sogar alle 3 verschieden sind. Daher werde ich bei den Userzahlen immer 3 Werte angeben:
Den absoluten Wert in der Datenbank, den Wert falls alle nur 2 verschiedene Buchstaben verwendeten, den Wert falls alle 3 verschiedene Buchstaben verwendeten.
Die Wahrheit wird irgendwo dazwischen liegen.

Die Werte habe ich im Zeitraum zwischen 19:00 und 20:45 ermittelt.
Ich habe für die deutsche Userbase (1132/566/377) angemeldete Nutzer ermittelt, wobei nur (441,220,147) davon auch mindestens eine Bewertung abgegeben haben.
Für die englische Userbase (1044/522/348) angemeldete Nutzer und (300/150/100) mit mindestens einer Bewertung.

Da die ProduktbewertungsIDs sowohl für die englischen, als auch deutschen Bewertungen stehen, addiere ich auch die Userzahlen der beiden Sprachen. Dabei ist zu beachten, dass eine ganze Reihe von Usern in beiden Sprachen angemeldet ist. Die genaue Anzahl habe ich nicht berechnet und kann daher darüber keine Aussagen machen.
Beide Sprachen haben zusammen (2176/1088/725) Nutzer und (741/370/247) davon haben eine Bewertung abgegeben, somit eine Karteileichenquote von fast 2:1

Im folgenden gehe ich davon aus, dass die wahre Nutzerzahl in der Mitte des zweiten und dritten Werts liegt und Shoppero darum 296 Nutzer mit mindestens einer abgegebener Bewertung besitzt. Durchschnittlich hat Shoppero dann 3 (in Worten DREI!!) neue Nutzer am Tag gewonnen. Jeder Nutzer der Plattform (inkl agata mit 150 Bewertungen, Maxi 89, Blaubaer 23) hat also 4,7 Bewertungen abgegeben.
Die drei genannten Nutzer steuerten in den ersten 55 Tagen 43% aller Bewertungen bei, in den zweiten 55 Tagen genau 1 (in Worten EINE). Somit lässt sich daraus schließen, dass

  • die Einnahmen in den ersten 55 Tagen entweder so hoch waren, dass die drei Nutzer ihr Jobs aufgeben und nicht mehr zu arbeiten, geschweigen denn bewerten, mussten
  • oder aber, dass die Umsätze so niedrig waren, dass sich diese Aktivposten von der Plattform verabschiedeten
  • oder aber, dass die drei Accounts Fakes der Shoppero-Mitarbeiter sind (Jane Doe als realer Name agatas deutet darauf schon hin) und sich die Plattform nicht mal für die Firma Shoppero lohnt, da die Bezahlung der Hiwis für die Produktbewertungsproduktion höher als der damit erzielte Umsatz ist

Ich bin ja mal gespannt, wieviele Dumme Karteileichen sich Shoppero durch die Facebook-Aktion ins Boot holt.

Ach ja, bloß damit ichs nicht vergesse: In den 3 1/4 Stunden seit meiner ersten Berechnung der ProduktbewertungsIDs hat sich doch glatt ein Nutzer gefunden, der ein Produkt bewertet hat. der Bewertungstext lautet:

Nice little desktop machine
Empfohlen von Oliver-Wagner am 2007-08-20 15:02:00

Looks good, works good.

Na dann, gute Nacht Shoppero…

[Nachtrag]
Die zitierte Uhrzeit bezieht sich auf das Englische Shoppero, das anscheinend US Zeit hat.

eBay und die Karteileichen

Einige Leute haben sich mal den letzten Quartalsbericht von eBay genauer angesehen und dabei überrascht festgestellt, dass eBay Millionen an Karteileichen in ihren Benutzerbeständen führt. Sogar 2/3 der angemeldeten Nutzer sollen Karteileichen sein, die aktive Userbase soll trotz 10 Millionen Neuanmeldungen pro Quartal ziemlich gleich bleiben.

Mich wundert das nicht.

Als eBay vor 12 Jahren gegründet wurde, wollte der Gründer eine Tauschplattform für PEZ-Sammelfiguren schaffen, so die Legende. Es gab ein klares Zielpublikum und eBay war ein kostenloser Service. Nach und nach wuchs eBay und ab 1999 explodierte mit der Internationalisierung das Wachstum. Heute steht ein Konzern vor uns, der über eine Milliarde pro Jahr verdient, neben dem Auktionsgeschäft im VoIP Geschäft mit Skype tätig ist und dem eine Bank (PayPal) gehört. Nicht schlecht, für eine PEZ-Tauschplattform.

Warum nun aber diese hohe Zahl an Karteileichen?
Karteileichen sind bei eBay Nutzeraccounts, die in den letzten 12 Monaten nichts ver- oder gerkauft haben.

  1. Negative Bewertungen: Viele Karteileichen haben mit Sicherheit ein oder mehrere negative Bewertungen bekommen. Anstatt dass dadurch andere Nutzer gewarnt werden, wird einfach ein neuer, sauberer Account angelegt.
  2. Fake Accounts: Um die Preise hoch zu treiben, werden Fake Accounts angelegt, die natürlich nie etwas erwerben und so als Karteileichen gelten.
  3. Angebotsgebühr: Um die Angebotsgebühr möglichst gering zu halten, werden die Artikel mit einem Mindestpreis von 1 Euro eingestellt und dann per Fake Accounts der Auktionspreis auf den gewünschten Mindestpreis angehoben. Dazu sind aber zwei Fake Accounts nötig…
  4. Professionalisierung der Plattform: Durch das Einführen der „Sofort Kaufen“ Funktion wurde die Plattform für professionelle Händler attraktiv. Diese verkaufen viel und regelmäßig, weshalb sie viele Fake Accounts benötigen, um die Manipulation nicht auffällig werden zu lassen.
  5. Steigende Preise: Durch die steigenden Nutzerzahlen erhöhte sich die Bieterkonkurrenz und somit die Warenpreise. Eine sechs Monate alte Krups Brotschneidemaschine für eine Mark wird man heute nicht mehr ersteigern können, solche Schnäppchen sind längst passe (eine Baugleiche kostet momentan fast 16 Euro).
  6. Sinkendes Image: „Das hab ich von eBay“ wird heute nicht mehr mit auch nur halb soviel Anerkennung goutiert, wie noch vor 5 Jahren. Betrüger haben ihr übriges getan, um unerfahrene Nutzer anzuschrecken.
  7. Gestiegene Versandkosten: Erwähnte Brotschneidemaschine kostete mich 2,50 Mark Versand, heute verlangt alleine die Post 3,90 Euro. Oft schlagen die Verkäufer hier aber deftig drauf und verlangen 5-10 Euro und verdienen so nebenbei. Ich warte auf die ersten 1 Euro Angebote, die 99 Euro Versand verlangen, darauf im Artikeltext hinweisen und so 4,45 Euro Auktionsgebühr sparen…
  8. Mehrere Accounts zum Schutz der Privatsphäre: Ein Beispiel: Vor 3 Jahren kaufte ich ein Gemälde (dazu demnächst mehr) bei eBay. Das Gemälde hat eine Aufhängung aus drei Vierkantrohren. Aus dem Bewertungsprofil des Künstlers konnte ich ersehen, dass er 3,50 Euro dafür bezahlt hatte…
    Diese Accounts braucht man aber nicht regelmäßig oder vergisst sie gar
  9. Doppelaccounts innerhalb der Familie: Ehepartner brauchen oft nur einen Account, somit liegt der des Partners brach
  10. Sterbefälle von Mitgliedern: Tote kaufen nicht mehr. So lassen sich zwar sicher keine 10 Millionen Karteileichen begründen, ein paar hundert tausend aber wohl schon.

Sicher lassen sich noch viele weitere Gründe finden, so zB konkurrierende Plattformen oder die Unübersichtlichkeit der Webseite. Generell verwundert mich eine Quote von 2/3 nicht. Was mich aber tierisch an dieser Zahl stört ist die Tatsache, dass dort die riesiger Berg an Nutzerinformationen vorliegt, der nicht gelöscht wird. Warum muss eBay nicht alleine schon aus Datenschutzgründen zumindest die Profile von seit 2 oder 3 Jahren inaktiven Nutzern löschen? Zumindest falls diese schon länger nicht mehr eingeloggt haben sollten diese doch für eBay keinen Wert mehr haben, in den Händen der falschen aber schon, schließlich lässt sich oft alleine schon über den Nutzernamen des Transaktionspartners herausfinden, worum es bei der Auktion ging…

Shoppero auf Englisch, wird es floppen wie die deutsche Version?

Vor 2 1/2 Monaten gab es eine große Welle in der deutschen Blogosphäre, als Shoppero startete. Man wolle „Werbung im Longtail“ ermöglichen, hieß es zu Beginn. Noch nicht mal einen Tag dauerte es, da kamen die ersten Befürchtungen auf, dass man sich bei Shoppero vor allem Abmahnungen einhandeln könne. Auch ich habe darüber berichtet. Aber hey, nach nicht mal zwei Monaten gab es dann Entwarnung, weil ein einzelner Anwalt der Meinung war, dass keine Abmahnungen drohen würden. Zumindest aber, wenn der Gesetzgeber so handelt, wie er es vorgeschlagen hat…
Vor zwei Wochen dann hat sich Chris von F!XMBR angeguckt, was aus Shoppero geworden ist, schließlich hatte man schon länger nichts mehr darüber gehört. Wie Chris herausgefunden hat ist das kein Wunder, hatte Shoppero in 55 Tagen doch glatt 131 registrierte User mit 604 Produktbewertungen hervorgebracht…

Vorhin ist nun Shoppero auf Englisch gestartet. Wow, die Amis werden beeindruckt sein, wenn Shoppero mit der Marktmacht von 131 Usern und der Lufthoheit im deutschen Werbung-im-Longtail-per-Produktbewertung-mit-Widgets-Markt auf den Englischen Markt drückt…

Ich glaub ich geh in den Keller, damit mich meine Nachbarn nicht für verrückt erklären, wenn sie meine Lache hören. Ausnahmsweise wird sie nämlich so fies klingen, wie ich es meine.

Gewerkschaften und der Arbeitsmarkt

Wir leben in einem globalisierten Markt, in dem das sprichwörtliche Umfallen eines Sacks Reis in China Auswirkungen auf den hiesigen Arbeitsmarkt haben kann. Die Zukunft ist nun noch schwerer vorherzusagen und Zusammenhänge vielfach kaum noch nachvollziehbar. Die Geschwindigkeit, mit der sich Dinge ändern ist zT schwindelerregend, schön kann man dies bei den aktuellen Tarifverhandlungen der Lokführergewerkschaft GDL sehen.

Vor zwei Jahren sah der Arbeitsmarkt sehr düster aus. Entlassungen an allen Orten, die Neuwahlen waren noch nicht angekündigt und keder, der einen Job hatte, war froh darum. Dies drückt sich auch im GDL-Tarifvertrag 2005 aus. Die Referenzarbeitszeit wurde um eine Stunde erhöht, zugleich aber die tatsächliche Arbeitszeit beibehalten. Im Ergebnis bedeutete dies eine Lohnsenkung von 2,5%, dafür gab es 50 Euro „monatlichen Einmahlzahlungen“. Für Mitarbeiter, die mehr als 2000 Euro im Monat verdienten, bedeutete dieser Tarifabschluß also eine Gehaltseinbuße, dafür fühlte sich der eigene Arbeitsplatz gesichert an.

Im Jahre 2007 ist der Aufschwung da, die Arbeitslosigkeit fällt und zugleich auch alle Hemmungen der Tarifpartner. 7% mehr Lohn (mindestens aber 150 Euro) fordert die Gewerkschaft, die DB bietet:

  • 300 Euro pro Monat bis Ende des Jahres
  • 2% Lohnerhöhung ab 1.1.08 und weitere 2% ab 1.1.09
  • evtl eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden

7% Lohnsteigerung sind eine Menge und meiner Meinung nach zuviel! Ich finde diese reflexhafte Forderung nach mehr Lohn, sobald auch nur ein Silberstreif am Horizont zu sehen ist, typisch und schädlich. Es wäre es deutlich zweckdienlicher, die Bahn aufzufordern mehr Arbeitsplätze zu schaffen und die Fahrpreise zu senken.
Mehr Arbeitsplätze würde eine weitere Senkung der Arbeitslosigkeit und somit zu sinkenden Lohnnebenkosten und dadurch indirekt zu Lohnsteigerungen führen, zusätzlich würden aber mehr Menschen in Lohn und Brot kommen und dadurch der Aufschwung gefestigt.
Durch eine Fahrpreissenkung wäre die Bahn konkurrenzfähiger, was den eigenen Arbeitsplatz sichern helfen würde und außerdem für einen ordentlichen Schluck aus der Tarifpulle bei den nächsten Verhandlungen ermöglichen würde.
Ein Streik hilft hier nicht wirklich weiter. Er sorgt nur dafür, dass Bahnfahrer doch wieder auf das Auto oder Flugzeuge umsteigen und jeder solche Wechsel birgt die Gefahr, dass die Kunden nicht zurück kommen. Bis Anfang des Jahres fuhr Steffi mit dem Zug zur Uni nach Augsburg. Diese Zugstrecke ist nicht unbedingt die schlechteste, im Stundentakt fahren Züge hin und her. Mit der Fahrpreisanhebung zum Jahreswechsel verringerte sich der Preisvorsprung der Bahn deutlich und machte so zusammen mit den 10 Stunden, die Steffi per Bahn gegenüber dem Auto pro Woche unterwegs war, den Wechsel zum Auto sinnvoll.

Auf absehbare Zeit wird die Bahn privatisiert werden. Am Beispiel der Telekom kann man sehen, was dies bedeutet, wenn das Unternehmen nicht Wettbewerbsfähig ist. Zwar wird eine privatisierte Bahn keine solche Konkurrenz, wie es die Telekom erlebt hat, befürchten müssen, aber ineffiziente Strukturen, Bewegungslosigkeit und verharren in alten Handlungsweisen sorgt für Verkrustungen, die früher oder später aufgebrochen werden müssen und dann deutlich mehr Schmerzen erzeugen.

Angekommen in der Wirklichkeit…

…ist ein Internet-Unternehmen, wenn zwei Ende vierzig-jährige an einem Montagabend um 18:00 am Hohenzollernplatz in München im Cafe sitzen und sich über das Unternehmen unterhalten. Zumindest, wenn sie beides keine Anzugträger sind.
Heute passiert, drei mal dürft ihr raten, welches Unternehmen gemeint ist und Nein, ich bekomme immer noch kein Geld von ihnen für die regelmäßige Nennung. Ich bin bloß neidisch darauf, dass mir die Geschäftsidee nicht kam.

By the way werde ich wohl ähnlich über Thoof sprechen, wenn es hält, was es verspricht. Thoof ist bereits in der public invite Beta, während ich für die selbe Idee gerademal mitten in der Planungs- und Preimplementierungsphase stecke. *seufz*